1986: Auf dem Weg zu einer neuen europäischen Friedensordnung?

Sep

06




Das Ost-West-Verhältnis war im Jahr 1986 von einer nie gekannten Dynamik geprägt. Michail Gorbatschow – der neue Generalsekretär der KPdSU – forderte die NATO mit öffentlichkeitswirksamen Vorschlägen zur Rüstungskontrolle heraus. In Reykjavik im Oktober desselben Jahres trafen sich die Supermächte und eröffneten die Perspektive auf eine Welt ohne Atomwaffen. Die Gespräche blieben zwar ohne konkretes Ergebnis, aufgrund der Fortsetzung des KSZE-Prozesses gab es jedoch weiter Hoffnung auf eine europäische Friedensordnung. Am 06. September 2017 werden die Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1986 vorgestellt und darüber diskutiert.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr im Haus der Geschichte in Bonn.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an: acri@hdg.de


Datum: 06. September 2017 – 19:30 Uhr
Veranstalter: Haus der Geschichte
Veranstaltungsort: Haus der Geschichte, Bonn
Anmeldung/Reservierung: acri@hdg.de
Weitere Informationen: 1986: Auf dem Weg zu einer neuen europäischen Friedensordnung?


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Wachstum, Wohlstand: Leben wir über unsere Verhältnisse?

Mär

09




Materieller Wohlstand und gesamtwirtschaftliches Wachstum galten in der Politik und in der Gesellschaft lange Zeit als zentrale Leitbilder. Dies wird jedoch in letzter Zeit zunehmend in Frage gestellt. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit des wirtschaftspolitischen Handelns sowie auf die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftens wird zurzeit eine konzeptionelle Neuinterpretation sowie eine konkrete Ausgestaltung über das Grundverständnis von Wohlstand kontrovers diskutiert. Am 09. März 2017 sollen die unterschiedlichen Vorschläge thematisiert werden.

Die Veranstaltung beginnt um 17:00 Uhr in der Deutschen Bundesbank in Göttingen.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an: veranstaltungen.hv-bns@bundesbank.de

Hinweis
Anmeldeschluss ist der 3. März 2017.


Datum: 09. März 2017 – 17:00 Uhr
Veranstalter: Deutsche Bundesbank
Veranstaltungsort: Deutsche Bundesbank, Göttingen
Anmeldung/Reservierung: veranstaltungen.hv-bns@bundesbank.de
Weitere Informationen: Wachstum, Wohlstand: Leben wir über unsere Verhältnisse?


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Die Unterscheidung von Geistlichem und Weltlichem in der Reformation

Dez

15




Die Reformation hat die Grundlage für ein neues Verständnis des Verhältnisses von Kirche und Staat gesetzt. Am 15. Dezember 2016 gibt Ihnen Referent Peter Unruh eine Übersicht über die einschlägigen Ansichten der maßgeblichen Reformatoren. Dabei wird eine Verbindungslinie zum aktuellen Religionsverfassungsrecht unter dem Grundgesetz gezogen.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Baseler Hof Säle in Hamburg.
Anmelden können Sie sich über folgenden Link: Anmeldung


Datum: 15. Dezember 2016 – 19:00 Uhr
Veranstalter: Akademie der Wissenschaften Hamburg
Veranstaltungsort: Baseler Hof Säle, Hamburg
Anmeldung/Reservierung: Anmeldung
Weitere Informationen: Die Unterscheidung von Geistlichem und Weltlichem in der Reformation


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Tanz auf dem Vulkan

Dez

01




Als der Kalte Krieg vorbei war und Mercedessterne auch am Himmel über Köpenick glitzerten, öffnete sich zwischen dem Müll von Mitte und dem Mythos von Prenzlauer Berg das Paradies. … Im Chaos der Verhältnisse erhob sich die Chance des anderen Lebens. Auf einem klassenlosen, mauerfreien Terrain, auf dem der Technosound tobte und die Lebenslust. Veränderung war der Zustand der Stunde.

Der Bericht von Schriftstellerin Jutta Voigt beginnt mit diesen rasanten Worten. Am 01. Dezember 2016 stellt sie ihr neues Buch „Stierblutjahre“ vor, indem sie über die Boheme Ostberlins in den turbulenten Zeiten der Wende berichtet.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im DDR-Museum in Berlin.
Anmelden können Sie sich telefonisch unter 030 847 123 73 0 oder per E-Mail an: post@ddr-museum.de


Datum: 01. Dezember 2016 – 19:00 Uhr
Veranstalter: DDR-Museum
Veranstaltungsort: DDR-Museum, Berlin
Anmeldung/Reservierung: 030 847 123 73 0 oder post@ddr-museum.de
Weitere Informationen: Tanz auf dem Vulkan


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Krankheit Schmerz Musik

Jun

15




In der Vorlesungsreihe des Medizinhistorischen Museums Hamburg soll das Verhältnis zwischen Krankheit, Schmerz und Musik beleuchtet werden. Wie wirkt sich die Musik auf den Körper und die Psyche aus? Welchen Einfluss kann sie auf Schmerzen und Krankheit haben und wie wird man mit Musik behandelt? Im Umkehrschluss steht die Frage, ob Musik auch Schmerzen verursachen kann und was akustische Gewalt ist? Diese und weitere Fragen sollen in historischer sowie aktueller Perspektive erörtert und diskutiert werden.

Am 15. Juni 2016 untersucht Silke Wenzel die Wirkung und Funktion von Musik im Kriegswesen.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr in der Universität Hamburg.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Datum: 15. Juni 2016 – 18:30 Uhr
Veranstalter: Medizinhistorisches Museum Hamburg
Veranstaltungsort: Universität Hamburg
Anmeldung/Reservierung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Weitere Informationen: Krankheit Schmerz Musik


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Krankheit Schmerz Musik

Mai

04




In der Vorlesungsreihe des Medizinhistorischen Museums Hamburg soll das Verhältnis zwischen Krankheit, Schmerz und Musik beleuchtet werden. Wie wirkt sich die Musik auf den Körper und die Psyche aus? Welchen Einfluss kann sie auf Schmerzen und Krankheit haben und wie wird man mit Musik behandelt? Im Umkehrschluss steht die Frage, ob Musik auch Schmerzen verursachen kann und was akustische Gewalt ist? Diese und weitere Fragen sollen in historischer sowie aktueller Perspektive erörtert und diskutiert werden.

Am 04. Mai 2016 erläutert Prof. Dr. Susanne Metzner den Einsatz von Musik in der Schmerzbehandlung.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr in der Universität Hamburg.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Datum: 04. Mai 2016 – 18:30 Uhr
Veranstalter: Medizinhistorisches Museum Hamburg
Veranstaltungsort: Universität Hamburg
Anmeldung/Reservierung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Weitere Informationen: Krankheit Schmerz Musik


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Autonomie und Paternalismus

Jan

14




In modernen liberalen Gesellschaften ist das Recht auf individuelle Selbstbestimmung ein zentraler Wert. Den Advokaten individueller Selbstbestimmung war es immer wichtig Eingriffe des Staates in das Leben der Bürger zurückzudrängen. Nun wird jedoch immer wieder die Frage nach dem richtigen Verhältnis von Paternalismus und Autonomie in unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen neu gestellt. Auf der Tagung vom 14. bis 15. Januar soll über diese Thematik diskutiert werden.

Die Veranstaltung beginnt am 14. Januar 2016 im Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an: karsten.witt@uni-due.de


Datum: ab 14. Januar 2016
Veranstalter: Kulturwissenschaftliches Institut Essen
Veranstaltungsort: Kulturwissenschaftliches Institut, Essen
Anmeldung/Reservierung: karsten.witt@uni-due.de
Weitere Informationen: Autonomie und Paternalismus


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