Praktiken des Wissens in der britischen Außenpolitik des 20. Jahrhunderts

Dez

13




Was ist ein Staatsbesuch? Wiederholt wurde durch die britische Regierung des 20. Jahrhunderts diese Frage aufgeworfen, denn Richtlinien, wie ein Staatsbesuch ablaufen sollte und welche Funktionen die unpolitische Monarchie haben sollte, gab es nicht. Am 13. Dezember 2018 soll am Beispiel verschiedener Staatsbesuche die Strategie der Wissensproduktion und dadurch die Umsetzung des „State Visit“ erläutert werden.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im Baseler Hof in Hamburg.
Anmelden können Sie sich über folgenden Link: Anmeldung


Datum: 13. Dezember 2018 – 19:00 Uhr
Veranstalter: Akademie der Wissenschaften Hamburg
Veranstaltungsort: Baseler Hof, Hamburg
Anmeldung/Reservierung: Anmeldung
Weitere Informationen: Praktiken des Wissens in der britischen Außenpolitik des 20. Jahrhunderts


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Elfriede Brüning

Mai

10




Autorin Elfriede Brüning (1910-2014) hat dutzende Artikel, Reportagen und Romane in ihrem über hundertjährigen Leben geschrieben. Die meisten handelten von Frauenschicksalen in den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts. Vor allem in der DDR fanden ihre Bücher ein breites Publikum. Anlässlich ihres 100. Geburtstages wurde ein Film über die Autorin gedreht und Sabine Kebir hat nun eine Monographie über Brüning geschrieben. Sowohl über den Film als auch über das Buch soll am 10. Mai 2016 diskutiert werden.

Die Veranstaltung beginnt um 19:00 Uhr im DDR-Museum in Berlin.
Anmelden können Sie sich telefonisch unter 030 847 123 73 0 oder per E-Mail an: post@ddr-museum.de


Datum: 10. Mai 2016 – 19:00 Uhr
Veranstalter: DDR-Museum
Veranstaltungsort: DDR-Museum, Berlin
Anmeldung/Reservierung: 030 847 123 73 0 oder post@ddr-museum.de
Weitere Informationen: Elfriede Brüning


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Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert

Dez

02




Seit dem 17. Jahrhundert führt das Lichtmikroskop wie kein anderes Instrument zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch ein Lichtmikroskop kann nur Details auflösen, die mindestens eine halbe Wellenlänge (200 Nanometer) voneinander entfernt sind, da Licht sich in Wellen ausbreitet und gebeugt wird. Für feinere Strukturen wurden deshalb Rastersonden- und Elektronenmikroskope erfunden, die ebenfalls maßgeblich zum Fortschritt des 20. Jahrhunderts beigetragen haben. Doch lebende oder intakte Zellen können auch sie nicht abbilden, denn die Oberflächen sind begrenzt oder erfordern Vakuum. Der Physiker Stefan Hell hat jedoch einen Weg gefunden die Grenze im Fluoreszenzmikroskop zu überwinden. In der STED-Mikroskopie ist die Schärfe nicht mehr durch Lichtwellen begrenzt. Welche Chancen und Möglichkeiten das neue Verfahren bietet, wird Stefan Hell selbst erläutern.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale)
Anmelden können Sie sich über folgenden Link: Anmeldung


Datum: 02. Dezember 2015 – 18:00 Uhr
Veranstalter: Leopoldina e.V.
Veranstaltungsort: Leopoldina, Halle (Saale)
Anmeldung/Reservierung: Anmeldung
Weitere Informationen: Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert


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Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen

Nov

17





Erhard Eppler prägte mit den Altbundeskanzlern Helmut Schmidt und Gerhard Schröder das Gesicht der SPD und war währenddessen Kopf der Grundwerte-Kommission. Nach seiner politischen Laufbahn war er in der evangelischen Kirche tätig, auch als Kirchentagspräsident. In seinem Buch „Links leben“ gibt er einen Blick hinter die Kulissen der politischen Landschaft der Bundesrepublik Deutschland im 20. Jahrhundert.

Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr im S-Atrium in Schwäbisch Hall.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Datum: 17. November 2015 – 20:00 Uhr
Veranstalter: Osiander
Veranstaltungsort: S-Atrium, Schwäbisch Hall
Anmeldung/Reservierung: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
Weitere Informationen: Links leben – Erinnerungen eines Wertkonservativen


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Was haben Physik und Literatur sich zu erzählen?

Nov

03




Zur Zeit Johannes Kepler war die Synthese von literarischer und wissenschaftlicher Schreibweisen in einem Text noch denkbar. Heutige literarische Texte nehmen Kepler als Vorbild und reflektieren einen fundamentalen Beitrag der Physik zur Kultur des 20. und 21. Jahrhunderts. So entwirft Thomas Lehrs in seinem Roman „42“ die These, dass von der Physik die größte Herausforderung des Zeitdenkens ausgeht.

Auch im umgekehrten Weg ist die Synthese möglich. Aus Carl Sagans Roman „Contact“ nahm der theoretische Physiker Kip Thorne den Anlass, das Modell der durchquerbaren Wurmlöcher physikalisch zu entwickeln. Am 03. November 2015 soll die Beziehung zwischen Physik und Literatur untersucht und herausgefunden werden, wie die beiden Bereiche sich gegenseitig inspirieren.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale).
Anmelden können Sie sich telefonisch unter 0345 47 239 115 oder per E-Mail an: rainer.godel@leopoldina.org


Datum: 03. November 2015 – 18:00 Uhr
Veranstalter: Leopoldina e.V.
Veranstaltungsort: Leopoldina, Halle (Saale)
Anmeldung/Reservierung: 0345 47 239 115 oder rainer.godel@leopoldina.org
Weitere Informationen: Was haben Physik und Literatur sich zu erzählen?


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Zeuge eines Jahrhundertverbrechens

Mär

01




Die armenische Bevölkerung des Osmanischen Reiches war ab April 1915 Todesmärschen, systematischen Vertreibungen und Massaker ausgesetzt. Dieses Ereignis wird oft als erster Völkermord des 20. Jahrhunderts angesehen. Unbemerkt blieb dies nicht. Deutsche Diplomaten und Missionare wurden unmittelbare Zeugen. Dennoch stand die deutsche Reichsregierung in treuer Waffenbrüderschaft den jungtürkischen Kriegsverbündeten zur Seite. 100 Jahre später soll über die Verwicklung und Mitverantwortung der deutschen Akteure diskutiert werden.

Die Veranstaltung findet vom 1. bis zum 3. März statt. Dabei werden zahlreiche Vorträge gehalten.

Die Veranstaltung beginnt am 1. März um 18:00 Uhr im Deutschen Historischen Museum in Berlin.
Anmelden können Sie sich per E-Mail an: anmeldung@lepsiushaus-potsdam.de

Hinweis
Achtung: Die Anmeldung ist nur noch heute möglich!


Datum: ab 01. März 2015 – 18:00 Uhr
Veranstalter: Deutsches Historisches Museum
Veranstaltungsort: Deutsches Historisches Museum, Berlin
Anmeldung/Reservierung: anmeldung@lepsiushaus-potsdam.de
Weitere Informationen: Zeuge eines Jahrhundertverbrechens


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