Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert

Dez

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Seit dem 17. Jahrhundert führt das Lichtmikroskop wie kein anderes Instrument zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Doch ein Lichtmikroskop kann nur Details auflösen, die mindestens eine halbe Wellenlänge (200 Nanometer) voneinander entfernt sind, da Licht sich in Wellen ausbreitet und gebeugt wird. Für feinere Strukturen wurden deshalb Rastersonden- und Elektronenmikroskope erfunden, die ebenfalls maßgeblich zum Fortschritt des 20. Jahrhunderts beigetragen haben. Doch lebende oder intakte Zellen können auch sie nicht abbilden, denn die Oberflächen sind begrenzt oder erfordern Vakuum. Der Physiker Stefan Hell hat jedoch einen Weg gefunden die Grenze im Fluoreszenzmikroskop zu überwinden. In der STED-Mikroskopie ist die Schärfe nicht mehr durch Lichtwellen begrenzt. Welche Chancen und Möglichkeiten das neue Verfahren bietet, wird Stefan Hell selbst erläutern.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr in der Leopoldina in Halle (Saale)
Anmelden können Sie sich über folgenden Link: Anmeldung


Datum: 02. Dezember 2015 – 18:00 Uhr
Veranstalter: Leopoldina e.V.
Veranstaltungsort: Leopoldina, Halle (Saale)
Anmeldung/Reservierung: Anmeldung
Weitere Informationen: Grenzenlos scharf: Lichtmikroskopie im 21. Jahrhundert


Bildnachweis

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